Jan-Lennard Struff: Wie er mit über 30 die Top 40 aufmischt

Der späte Aufstieg

Während die meisten Tennisprofis noch im Teenageralter ihre ersten ATP-Punkte sammeln, stand Struff bereits im zweiten Jahrzehnt seiner Karriere mit einem Sitzplatz in der Komfortzone – bis er plötzlich die Sprünge machte, die die Szene erschütterten. Hier geht es nicht um Wunder, sondern um pure Arbeitsmoral, gepaart mit einem unerschütterlichen Glauben an das eigene Spiel. Wer glaubt, dass das Alter ein Klotz am Bein ist, irrt sich gewaltig; Struff hat das Gegenteil bewiesen, indem er mit 31 Jahren den Sprung in die Top 40 schaffte und dabei selbst die Veteranen zum Schwitzen brachte.

Physische Waffen

Ernsthaft: Struffs Kondition ist kein Zufall. Er trainiert wie ein Marathonläufer, aber mit der Präzision eines Tennisschlags. Sein Aufschlag, ein Donner, wirkt wie ein Hammer, der das Netz zerreißt, während seine Grundlinienspiel‑Ausdauer dafür sorgt, dass er selbst in den fünften Sets noch mehr Power aus den Armen holt als die meisten in der Hälfte ihrer Karriere. Der Trick? Nicht nur das Gewichtheben, sondern das gezielte Plyometrics‑Programm, das jede schnelle Richtungsänderung zu einer Leichtigkeit macht, die kaum zu fassen ist.

Mentale Schläger

Hier wird es knifflig: Die meisten glauben, dass mentale Stärke nur ein Buzzword ist. Struff dagegen hat sich ein Arsenal an Techniken angeeignet, das jeden Psychologen neidisch macht. Visualisierung – er stellt sich jeden Punkt wie ein Film vor, den er kontrolliert, bis zum letzten Aufschlag. Und das ist nicht bloßes Tagträumen: Es ist ein fokussierter, fast chirurgischer Ansatz, der ihn in kritischen Momenten unerschütterlich macht. Und genau das, was bei Grand‑Slam‑Auszeiten den Unterschied ausmacht.

Strategisches Vorgehen

Schlag für Schlag, Ball zu Ball – Struff hat seine Taktik wie ein Schachmeister perfektioniert. Er nutzt seine Größe, um tiefe Grundlinien zu spielen, zwingt Gegner in lange Rallyes und wartet dann auf den perfekten Moment für den Aufschlag‑Winner. Dabei liest er das Spiel seiner Gegner mit einer Instinktivität, die an ein Radar erinnert. Und das Beste: Er passt sofort an, wenn die Bedingungen wechseln – Regen, Hitze, schnelle Plätze – kein Problem, er ist ein Chamäleon auf der Platte.

Der Weg nach vorn

Wenn du denkst, dass Struff nur ein Ausreißer ist, liegst du falsch: Seine Formel ist wiederholbar. Jetzt liegt es an dir – steigere deine Kondition, arbeite an deiner Mentalität und verfeinere dein Spielplan‑Management, damit du beim nächsten Turnier die gleichen Sprünge machst. Und noch ein Tipp: Verfolge aktuelle Analysen und Insider‑Infos auf tennisaktuell-de.com.